Posterous theme by Cory Watilo

Buga GmbH stellte ihre Abschlussbilanz vor

Nach Bereinigung der über die 185 Tage angehäuften Rundungsdifferenz und zuzüglich der BUGA-Besucher am Abschlussabend besuchten insgesamt genau 3.569.269 Besucher die Bundesgartenschau Koblenz 2011. Neben den nachhaltigen Effekten für die Stadtentwicklung und diesen unerwartet hohen Besucherzahl gesellt sich nun ein weiteres Bonbon dieser erfolgreichen Bundesgartenschau: Sie schließt mit einem positiven Ergebnis in achtstelliger Höhe ab. Die saldierte Mehreinnahme beträgt nach derzeitigem Kenntnisstand knapp 13 Mio. Euro.

Das Budget der Bundesgartenschau Koblenz 2011 GmbH beläuft sich auf 102 Mio. Euro, zusammengesetzt aus bis zu 49 Mio. Euro Förderung durch das Land Rheinland-Pfalz, aus bis zu 28 Mio. städtischem Beitrag sowie aus einem durch die BUGA-GmbH zu erwirtschaftenden Anteil von 25 Mio. Euro. Durch die hohen Besucherzahlen und zudem gute Ergebnisse beim Sponsoring und der Vergabe von Lizenzen konnten anstatt der 25 Mio. Euro stolze 40 Mio. erwirtschaftet werden. Dem stehen Mehrausgaben von lediglich 2,1 Mio. Euro gegenüber, die unter anderem durch erhöhten Aufwand beim Ticketing, beim Kassen- und Einlasspersonal, beim Sicherheitsdienst und bei den Bus-Shuttle-Diensten. „Es kommt nicht nur auf die Besucherzahlen an. Wichtig ist auch, dass wir ebenso hinsichtlich der Einnahmeseite den Vergleich mit anderen Bundesgartenschauen nicht zu scheuen brauchen“, freute sich der Koblenzer Oberbürgermeister und BUGA-Aufsichtsratsvorsitzende Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig.

Nicht nur die Mehreinnahmen sorgen für die beeindruckende Bilanz der Bundesgartenschau Koblenz 2011. Darüber hinaus haben die BUGA-Macher sorgsam gewirtschaftet und sowohl im Investitions- als auch im Durchführungshaushalt ihre Budgets nicht voll ausgeschöpft.

Die Bundesgartenschau Koblenz 2011 GmbH hat in vielerlei Hinsicht für Überraschungen gesorgt. So waren statt der angepeilten 36.000 Dauerkarten fast 77.000 Dauerkarten verkauft worden. Im Schnitt besuchte jeder Dauerkartenbesitzer die Gartenschau 13 Mal, während die Planung von zehn Besuchen ausgegangen war. 27,4 Prozent der Besucher waren Dauerkartenbesitzer. Wie wohl sich die Besucher in der Bundesgartenschau Koblenz fühlten, belegt die ungewöhnlich lange durchschnittliche Verweildauer von 6,5 Stunden, die in mehreren Besucherbefragungen der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft ermittelt wurde. „Das zeigt, dass man auch eine hinsichtlich der Fläche eher kleinere Bundesgartenschau mit vielen interessanten Inhalten füllen kann“, so Faas. Als größte Attraktion nannten die befragten Zuschauer die Seilbahn. Ebenfalls auf die vorderen Plätze schafften es unter anderem der Schlosspark mit der Wechselflorkrone, der Schlossgarten und das Aussichtsbauwerk von Landesforsten.

Ministerin Ahnen: Festung Ehrenbreitstein im Jahr 2012 mit neuem Gesicht

Festungsbau im Barock - ARTE.TV zeigt Dokumentation über die französischen Vorläufer der "Ehrenbreitstein"

Die Zitadelle von Lille wird vom französischen König Ludwig XIV. in Auftrag gegeben und in den Jahren 1667 bis 1673 erbaut. Ihr Architekt Sébastien le Prestre de Vauban bezeichnet sie als die "Königin der Zitadellen". Sie ist die erste Militäranlage dieser Art und dient vielen anderen, die nahe der Grenzen Frankreichs errichtet werden, als Vorbild.
Der Ingenieur und bedeutendste Militärarchitekt seiner Zeit entwirft die Zitadelle als Antwort auf die Entwicklung der damaligen Kriegsführung. Le Prestre de Vaubans Genie besteht darin, keinen Aspekt außer Acht zu lassen und alle Gegebenheiten und Probleme in die Konzeption einzubeziehen: Ballistik, Exposition, Versorgung, Organisation des Garnisonslebens, landschaftliche und geografische Gegebenheiten. Vauban war mehr als ein Militärarchitekt, er machte Land Art, bevor es den Namen gab, und seine geometrisch angelegten Festungen prägen die Landschaft.
Heute sind diese Bauten zwar lediglich Denkmäler ohne strategische Funktion, dennoch sind sie aufgrund ihrer stringenten Konzeption und formalen Schlichtheit eine Inspirationsquelle für Architekten. Zum Beispiel für Jean Nouvel, der diese Festungsanlagen für "der Fantasie unserer besten Filmregisseure würdig" hält.

Danke - das war unser Sommer 2011! #buga #koblenz

Die Rheinland-Pfalz-Bühne war das Schaufenster ins Land während der Bundesgartenschau Koblenz 2011. Mit dabei waren 23.000 Mitwirkende aus dem ganzen Land.

-       Vor und hinter der Bühne arbeiteten an 185 Tagen die Kolleginnen und Kollegen
der Rhein-Mosel-Werkstatt
der Rheinwerkstatt Boppard
der Stiftung Heime Scheuern
der AWO Koblenz

-       Das Bühnen-Team im Buga Büro Rheinland-Pfalz waren
Romy Häßelbarth
Samuel Rösler
Johanna Bocklet
Peter Bualuang
Bastian Follmann
Annika Vogel
Ines Teschke
Manuela Sobloher

-       Die Technik wurde betreut von Firma Stuntfactory mit Tilo Hase und Ivi Zdravkovic

Wir sagen herzlich Danke an

-       an alle aufgetretenen 570 Vereine, Verbände, Kommune, Bands, Gruppen auf der Rheinland-Pfalz-Bühne

-       Thomas Metz und das GDKE-Team für die Gastfreundschaft

-       die "Ewigen Soldaten"
Andre Wittlich
Bruno Lehan
Boris Weber
und der Regisseurin Dominique Caillat

-       Kalle Grundmann für die "Biblischen Weinproben"

-       Manfred Gniffke für „Kowelenz von owe“

-       Hanspeter Faas und Bertold Stückle und an das BUGA-Koblenz-Team

-       Jennifer de Luca und Antenne Koblenz

-       Katrin Wolf und das Team von TV Mittelrhein

-       Evelin Maus und dem SW-Verlag

-       Norman Schneider und Koblenz Erleben

-       Christian Lindner und dem Team der Rhein Zeitung

-       Simone Sanftenberg und Klaus Pfitzner und dem SWR-Team

-       Uli Lyding und Starline Showservice

-       Anette Melle und dem Polster-Catering-Team

-       den Firmen S+S Bewachung und Seco Security

-       den Fotografen
Herbert Piel
Thomas Frey
Robert Kah

-       Michael Cron von B+H Reinigung

-       unseren Praktikanten Yannik Sterle, Jermaine Evans, Ina Hoppe, Jasmin Herre, Theresa Hümmer, Konstanze Metz

-       den Museumsaufsichten Olaf Ganzer und Annette Bastian

-       den Teams von Jugendherberge Koblenz, Rewe Niederberg,

-       in Ehrenbreitstein Frau Anne Albert vom Cafe am Markt und den Teams von Ehrenbreitstein Grill und Dähler Gockel

Danke - das war unser Sommer 2011!

Buga Büro Rheinland-Pfalz

Jazz, Bossa Nova, Volkslieder, Rock und mehr - das letzten BUGA-Wochenende auf der Rheinland-Pfalz-Bühne

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Samstag, 15. Oktober

12.15 Uhr Heike Kraske Quartett

Das Quartett um die Sängerin Heike Kraske spielt ein abwechslungsreiches Repertoire bekannter Songs und eigener Kompositionen aus dem Bereich des Jazz, Latin und Pop. Die vier Musiker Uwe Arenz (Gitarre), Guido Schwag (Bass), Heke Duncker (Schlagzeug) und Heike Kraske spielen bereits seit vielen Jahren in verschiedensten Formationen zusammen und haben sich schließlich zu diesem Quartett zusammengefunden.

13.45 Uhr Electric Energy Band

Electric Energy Band bedeutet Spielfreude, Dynamik, Groove, und ein klein wenig Extravaganz. Die Musiker sind allesamt Meister an ihrem Instrument: Die brillante russische Pianistin Regina Litvinova, der international gefragte Schlagzeuger Christian Scheuber und der vielseitige Bassist Thomas Netzsch.

15.15 Uhr Klaus Braun’s Unit

Gitarrist Klaus Braun fand mit Robin Mock am EBass, Stefan Kemper an Fender Rhodes und Synthesizer sowie Tobias Becker am Schlagzeug kongeniale Musiker für die Umsetzung seiner Kompositionen. Ganz in der Tradition moderner Fusionbands fallen die Stücke vor allem durch ihre griffigen Melodien und ihre packend arrangierten Harmonien und Grooves auf.

16.30 Uhr Der Ewige Soldat (der letzte Auftritt zur BUGA)

18.30 Uhr Django Reinhardt & Band

Die aus Koblenz stammenden Brüder Django, Mike, Moro, Sascha und Bawo Reinhardt, sowie Schlagzeuger Thomas Bleser spielen keine Musik – sie leben sie. Anschließend im Festungspark Feuershow "Flambée"

Sonntag, 16. Oktober

10.30 Uhr HaKijus

Die HaKijus (Hachenburger Kirmesjungs) sind eine Gesangs-Gruppe der Kirmesgesellschaft Hachenburg e.V. aus dem Westerwald. Seit über 25 Jahren sorgt die Truppe mit ihrem Repertoire von westerwälder Volksliedern über Lieder deutschsprachiger Sänger und Gruppen bis hin zu selbst komponierten Stücken für gute Stimmung.

12.00 Uhr Attic Jam

Stilistisch setzt sich Attic Jam aus Koblenz keine Grenzen, von rotzig bis popigen Rock über südamerikanisch angehauchte Ska-Klänge bis zu Jazz-, Funk- oder Soul-Einflüssen alles wird ausprobiert und eingebracht, solange es Spaß macht und groovt.

15.00 Uhr Dota & Die Stadtpiraten

Dota Kehr aus Berlin ist auch bekannt als „Die Kleingeldprinzessin“. Ihre Lieder klingen nach Bossa Nova und Taschen-Swing, nach Reggae und Surfrock, ihre Texte erzählen von verstrickten und verzwickten Gefühlen des Alltags, voll Wortwitz und Leichtigkeit. Dota Kehr erhält 2011 im Rahmen des Deutschen Kleinkunstpreises den Förderpreis der Stadt Mainz. (Foto)

Kulturerbe - Schätze des Landes Rheinland-Pfalz (Flyer)

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GDKE Kulturschaetze_2011.pdf (4.67 MB)
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Ob archäologisches Fundstück oder bauliches Denkmal, ob antikes, mittelalterliches oder neuzeitliches Kunstwerk: Rheinland-Pfalz hat ein reiches kulturelles Erbe. Dieses Erbe zu erforschen, zu schützen, zu pflegen, zu vermitteln und alle Menschen daran teilhaben zu lassen, ist Ziel und Aufgabe für die Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE) Rheinland-Pfalz.

Auf großformatigen Fotografien zeigt die Schau „Kulturschätze – Schätze des Landes Rheinland-Pfalz“ herausragende Objekte aus den Arbeitsbereichen aller Direktionen der GDKE Rheinland-Pfalz – den drei Landesmuseen in Mainz, Koblenz und Trier, der Landesdenkmalpflege, der Landesarchäologie sowie Burgen, Schlösser, Altertümer.

Die „Schätze des Landes“ stehen jedoch nicht für sich allein. Zu jedem tritt in der bildlichen Inszenierung ein konkreter Mensch oder eine Gruppe: Frau, Mann, Kind von heute, die zeigen wie sehr diese Objekte zu unserem Leben gehören und dieses prägen. Derart verbindet diese Präsentation Informationen über die kulturhistorischen Schätze mit der stolzen Botschaft „Wir alle sind Kulturerben!“.

Ab 2012 geht die Ausstellung auf Wanderschaft.

Fotos: Götz Schleser

Mittwochabend: Poesie der Nachbarn am im Rheinland-Pfalz-Haus

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Dichter übersetzen Dichter - Ein Übersetzungsprojekt des Landes Rheinland-Pfalz

Ein Sprachenstreit war nicht zu erwarten, als sich belgische Dichter, Flamen und Wallonen, im Juni letzten Jahres mit ihren deutschsprachigen Kollegen im Künstlerhaus Edenkoben trafen. Hier war die Freundschaft der Dichter angesagt. Die Lesung auf der Rheinland-Pfalz-Bühne präsentiert die Ergebnisse der Übersetzerwerkstatt und damit einen Querschnitt durch das lyrische Schaffen einer der ebenso vielfältigen wie -sprachigen Szene, mit ihren eigensinnigen, frechen, humorvollen Texten.

Die Übersetzer-Werkstatt „Poesie der Nachbarn – Dichter übersetzen Dichter“ - von Gregor Laschen eingerichtet und heute geleitet von Hans Thill - ist im Laufe der Jahre eine national wie international gerühmte Veranstaltung geworden: das Projekt - vom Künstlerhaus Edenkoben und der Landes-Stiftung Arp Museum Bahnhof Rolandseck organisiert - ist auf internationalen Lyrik-Festivals vorgestellt worden, das zugrundeliegende Konzept ist Gegenstand internationaler übersetzungswissenschaftlicher Diskussion.

Der Untertitel signalisiert etwas von diesem Konzept: Dichter übersetzen Dichter. Auf der Grundlage philologisch genau erarbeiteter Übersetzungen (Prinzip Wörtlichkeit), die den jeweils eingeladenen deutschsprachigen (Nach-)Dichtern vor dem Treffen mit ihren ausländischen Kollegen vorliegen, entstehen – oft erst in der Woche des Zusammenseins – die Übersetzungen, Übertragungen, Nachdichtungen, in der „fremden Nähe“ (Paul Celan) der Arbeitswoche im Künstlerhaus Edenkoben; im Gegenüber zweier Sprachen, zweier Töne, zweier Atembewegungen und Sprachgebärden entsteht der dem Original in adäquater Weise begegnende neue deutschsprachige Klangkörper, eine Fortschreibung des Originals ins Deutsche. Paul Celan hat einmal davon gesprochen, dass die Wörtlichkeit einer Übersetzung noch nicht das Gedicht, um das es geht, erreiche, ja, daß der Nachdichter die Worttreue, die Wörtlichkeit seiner Übertragung nicht selten, gelegentlich sogar im Extrem zu verlassen habe „in Richtung auf ein dem Original ent- und zusprechendes Gedicht“. Nicht weit davon Ingeborg Bachmann 1970 in ihrer Notiz zu Ungaretti, in der sie von ihrer Angst berichtet, dem großen italienischen Lyriker zu begegnen mit ihrem fehlerhaften Italienisch: „Allerdings hätte ich mir sagen müssen, daß niemand besser als Ungaretti verstehen würde, daß man in der eigenen Sprache zu Hause sein muss, um ein Gedicht von einem Ufer ans andre ziehen zu können......“

Begleitet werden die Lyriker Ulrike Almut Sandig, Gerhard Falkner, Els Moors, Karel Logist von dem Musiker Jacques Stotzem.

Rheinland-Pfalz-Haus in der Festung Ehrenbreitstein, 19 Uhr